Geschichte der Alpinen Gesellschaft D'Ortler
1912
Im Gasthaus Sandruschitz, Wien XI, Hauffgasse 18 kommt es zur Gründungshauptversammlung der
"Alpine Gesellschaft D'Ortler, Wien Simmering". Obmann: Eduard Langer
1918
In Wiener Neustadt gründet sich die "Alpine Gesellschaft D'Ortler, Wiener Neustadt"
als Ortsgruppe des Stammvereines
"Alpine Gesellschaft D'Ortler, Wien Simmering"
1920
Der Ausschuss der Wiener Neustädter Ortsgruppe beschließt, auf der Hohen Wand
eine Schutzhütte zu errichten, Obmann: Siedlinsky Josef (bis 1938)
1922
Einreichung und Genehmigung des Bauplanes für die Ortler-Hütte
durch Baumeister Louda,
Wiener Neustadt.
1923
Am 23.8. findet die feierliche Eröffnung der Ortler-Hütte statt,
es waren etwa eintausend Gäste anwesend.
1925
Am 24.2. findet im Gasthaus Allinger, Wiener Neustadt die Jahreshauptversammlung statt. Dabei löst sich die Ortsguruppe Wiener Neustadt auf,
anschließend folgte am gleichen Abend die Gründungshauptversammlung der "Alpine Gesellschaft D'Ortler Wiener Neustadt".
Obmann: Siedlinsky Josef
1929
Errichtung einer Lichtanlage. Damit wurden auch benachbarte Bauernhöfe versorgt. Die Lichtanlage war bis 1958 in Betrieb
1930
Teilung der Grundstücke und Kauf des Grundstücks von 1777
Quadratmeter von Maria und Anton Postl - Gasthaus Postl - durch die Ortler um 800 Schilling
1931
Eintragung der Ortler in das Grundbuch mit einem Teil Baufläche, auf dem die Hütte steht und einem Waldanteil.
1934
Beschlagnahmung der Ortlerhütte aufgrund neuer Gesetze der Bundesregierung
1939
Auflösung des Ortler-Vereins und Einverleibung der Ortlerhütte in den Deutschen Alpenverein
1945
Obmann: Domkovits Leo (bis 1958)
1955
Wiedererlangung der Unabhängigkeit. Aufgrund des Schenkungsvertrages zwischen dem
Deutschen Alpenverein und den Ortlern kommt die Ortlerhütte wieder in den Besitz
der Ortler.
1958
Anschluss der Ortlerhütte an das öffentliche Stromnetz
Obmann: Siedlinsky Josef (bis 1963)
1963
Obmann: Mlenek Hans (bis 1966)
1966
Nach langwierigen Verhandlungen wurde Mitte der 60er-Jahre beschlossen, die Hohe Wand und deren Bewohner durch den Bau einer Wasserleitung mit gutem Trinkwasser zu versorgen
Obmann: Biedermann Richard (bis 2002)
1973
Inbetriebnahme der öffentlichen Wasserleitung. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Wasser in einer Zisterne gesammelt und konnte nur nach Abkochen konsumiert werden
1998
Anschluss der Ortlerhütte an das neu erichtete öffentliche Kanalnetz
2002
Obmann: Wendl Johann (bis 2017)
2014
Ein massiver Eisregen legt sich auf die Bäume der Hohen Wand. Unter der Last des Gewichts
stürzen mehrere Bäume auf die Hütte und beschädigen diese schwer.
Die Zeitungen berichten über das Ereignis:
Niederösterreichische Nachrichten vom Jänner 2015
Kurier vom 30.1.2015
2017
Obmann: Schütz Heinrich